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Willkommen bei der Sendersbühne

Donnerstag, 30. September 2021

Du kommst nicht mehr zurück

„Du kommst nicht mehr zurück“ erlaubt uns einen Blick darauf, wie ein tragischer Unfall das Leben blitzartig aushebeln und auf den Kopf stellen kann.

Ein Schlag des Schicksals oder bloßer Zufall und man war zur falschen Zeit am falschen Ort?

Es ist eine Geschichte über die Zerbrechlichkeit des Lebens, die Liebe und über die Verantwortung, die wir für unsere Geliebten zu übernehmen imstande sind.

Augrund begrenzter Zuschauerplätze und um Euch einen entspannten Theaterabend unter Einhaltung aller Maßgaben gewährleisten zu können, bitten wir um frühzeitige Reservierung.

Wir freuen uns auf Euch.

Donnerstag, 14. Januar 2021

25 Jahre Sendersbühne!

Anstatt die Korken knallen zu lassen, im Freudentaumel glückbeseelt die Bretter die die Welt bedeuten zu erobern und mit unserem Publikum zu feiern, sitzen wir daheim und hoffen darauf, all das bald tun zu dürfen.

Kürzlich wurde ich von unserem Theaterverbandobmann Thomas Gassner gefragt: „Was macht die Sendersbühne eigentlich aus, was ist euch wichtig zu sagen?“

Hmm… ja, was macht uns aus? Was ist uns wichtig? Jetzt, mitten im lockdown, wo gar nix mehr geht und unser Kulturleben auf 0 runtergefahren wurde. Ein Stück haben wir absagen müssen. Ja, das wäre lässig gewesen, „Herkules und der Stall des Augias“ von Dürrenmatt im 100 Jahre alten Stall auf der Kemater Alm zu spielen. Aber nix ist draus worden, weil der Virus kam. Und ein zweites Stück steht quasi in der Warteschlange zur Aufführung. „Du kommst nicht mehr zurück“ haben wir gemeinsam mit Philipp Rudig und Michael Wilhelmer erarbeitet. Und eine Woche vor der Premiere haben wir´s einfrieren müssen. Weil der Lockdown kam.

Bei den Vorbereitungen zu unserem Dürrenmatt, da wussten wir noch nichts von Corona. Wir hätten nie gedacht, dass unser Leben dermaßen ausgehebelt werden kann. Dass wir nicht mehr dürfen was wir wollen. Bei den Vorbereitungen zu unserm Projekt mit Philipp Rudig, da waren wir schon mitten drin im Coronawahnsinn. Trotzdem haben wir gewagt etwas Neues zu beginnen, oder vielleicht auch gerade deshalb. Das macht uns aus. Wir sind mutig. Wir lassen uns nicht unterkriegen. Wir brennen für das was wir tun. Ich glaube das war immer schon so bei der Sendersbühne. Schon damals, als alles begann:

1996 wurde die Sendersbühne auf Initiative von Leonhard Walder und Günther Kreidl zusammen mit Obmann Sieghard Larl ins Leben gerufen. Von Beginn an war es den Verantwortlichen ein Anliegen, nicht nur den Grinzner Gemeindesaal, sondern verschiedenste Locations zu bespielen. So wurden etwa mehrere Stubenspiele aus der Feder von Ekkehard Schönwiese auf der Kemater Alm uraufgeführt. „s´Almröserl“ und „Die Geyerwally“ wurden über viele Jahre sehr erfolgreich in den Stuben unterschiedlichster Tiroler Almen, Gasthäusern, ja sogar im Zelt des Wiener Lustspielhauses von Adi Hirschal gespielt.

2006 und 2007 folgten zwei große Freilichtaufführungen: „Passion Grinzens“ und „Tiroler Freiheit“. Mehr als 12.000 Zuschauer pilgerten in den zwei Jahren nach Grinzens um die Stücke von Ekkehard Schönwiese zu sehen.

Auch der Grinzner Jugendraum, der nur knapp 60 Zuschauer fasst, wurde bespielt: „Beatles an Bord“ feierte gleich zweimal eine Wiederaufnahme, „Mein Ungeheuer“ von Felix Mitterer gewann 2016 den Tiroler Volksbühnenpreis.

Zum 20jährigen Jubiläum der Bühne 2016 wurde der Stadl am Broslerhof zum Theater umgewandelt. Shakespeares „Sommernachtstraum“, in einer Inszenierung von Philipp Rudig hielt Einzug im Stadl.

Ein weiteres Anliegen ist uns die Vielfältigkeit in der Stückauswahl. Wir sehen uns nicht als Bühne, die der Komödie verpflichtet ist, oder dem Kindertheater, der Tragödie oder dem Musical. Quer durch den Gemüsegarten wählen wir aus der Vielfalt an Genres aus.

Die Sendersbühne folgt keinem fixen Muster in puncto Location und Genre. Wir spielen wo, wann und was uns gefällt. Von großen Produktionen bis hin zum Zweipersonenstücke findet alles Platz.

Neben dem was und wo, ist uns das „wie“ besonders wichtig. Wir suchen die Herausforderung - wollen auch mal unsere Komfortzone verlassen - Neues wagen.

Auch unsere Kleinsten wissen bereits, dass es Spaß macht kreativ zu sein – zu improvisieren. Unsere Kinder- und Jugendarbeit versteht sich nicht als Theaterschmiede für besondere Talente, sondern als Plattform wo man sich selbst auszudrücken kann. Wo man inneres und äußeres Geschehen darstellen kann. Wo man in Beziehung treten kann zum Zuschauer.

Und das wünsche ich uns allen: dass wir bald wieder in Beziehung treten können zu unserem Publikum.




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